Betreuungsgeld? Nein danke!

Wir haben es als Familie nicht nötig, uns vom Staat dafür belohnen zu lassen, dass wir Kindern haben und sie selbst zu Hause erziehen wollen. Es geht den Staat schlichtweg nichts an, wie Familien die Erziehung ihres Nachwuchses handhaben. Ob sie nun den Stein der Weisen darin sehen Krippenplätze in Anspruch zu nehmen, oder eben nicht: Der Staat hat sich gefälligst da raus zu halten. Aber der Staat hat die Pflicht, den Menschen in diesem Land die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie hier ein selbst bestimmtes Leben führen. Genau dieser Verpflichtung geht der Staat vertreten durch die etablierte Politik nicht nach. Der Staat beutet Familien aus, in dem er von ihnen zu hohe Steuern einfordert. Der Staat lässt den Familien nicht das Existenzminimum, dass jedem Erwachsenen zusteht. Der Staat legt es darauf an, dass Familien finanziell ausbluten. Die Familien spüren es und statt sich aktiv dagegen zu wehren, in dem sie zum Beispiel einer familienfreundlichen Partei ihre Stimme geben, lassen sie sich in die Doppelerwerbstätigkeit drängen, um die Gier des Staates nach noch mehr Steuern zu stillen.

Betreuungsgeld? Nein danke! Ich fordere von den durch meine Steuern alimentierten sogenannten Volksvertretern, dass sie meiner Familie und mir die Luft zum Atmen lassen. Als Voraussetzung dafür verlange ich, dass allen Mitgliedern meiner Familie das Existenzminimum gelassen wird und die Erziehungsarbeit angemessen bei der Berechnung der Rente gewürdigt wird. Solange dies nicht umgesetzt wird, werde ich den sogenannten Volksvertretern weiterhin mit der Verachtung begegnen, die sie verdienen.

Advertisements

Über Wolf Michael

Interested in politics, especially everything, that covers the situation of families in Germany.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Betreuungsgeld? Nein danke!

  1. Carolus schreibt:

    Es ist was dran an der Forderung, „die Sau“ gar nicht „aus dem Stall zu treiben“ (J. Borchert), sondern die Besteuerung familiengerecht zu gestalten. Das wäre sicher der beste, ursprüngliche Weg.
    Andererseits halte ich das Betreuungsgeld für notwendig als Gegengewicht zum Krippenzwang und zur Krippenförderung, die uns als „alternativlos“ verkauft wird (Barcelona-Ziel etc.).

  2. Wolf Michael schreibt:

    Ich auch nicht: Schweden ist erst nach massiver Erhöhung der Kinderselbstmordrate und schwerer Defizite in der Sozialisierung der Kinder auf den Trichter gekommen, dass die einseitige Fixierung auf Krippen im Verbund mit einer massiven steuerlichen Benachteiligung von Alleinverdienerfamilien nicht der Stein der Waisen ist. Angefangen hat das in Schweden in den 60er Jahren mit der Diskriminierung von „Nur“-Hausfrauen und Müttern. Die gleiche Entwicklung, die wir zurzeit in Deutschland auch durchmachen, siehe Zitat von der Ex-„Familienministerin“ von der Leyen, dass Eltern das „Betreuungsgeld nur für Flachbildschirme ausgeben“ würden, oder ein SPD-Politiker: „Die wollen doch nur das Geld versaufen“.

    • Carolus schreibt:

      Imho haben die Schwedensozialisten damals ein suizidales Eigenexperiment probiert.
      Was allerdings heute abläuft, beschränkt sich nicht auf Deutschland, sondern wird in großem Stil von den supranationalen Institutionen, EU, OECD, UNO, forciert, auch die Schweiz bspw. ist schwer infiziert (obwohl kein EU-Land), und Ungarn, das einen konservativen Weg geht, wird von der EU geächtet.
      Wir haben keinen leichten Stand gegen die NWO-Oligarchen. Machen wir weiter mit der Verteidigung der Familie!
      (Siehe meine About-Seite http://kreidfeuer.wordpress.com/kreidfeuer/)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s