Was kann Politik für Familien tun?

Diese Frage beantwortet ein weiteres Portal meiner Wahl: familie-ist-zukunft.de. Von dort her habe ich einige Anregungen bezogen, die ich Herrn MdB Spatz vorgelegt habe. Demnach würde eine faire Behandlung von Familien in Deutschland wie folgt aussehen:

1. Für jedes Kind ist der Arbeitnehmerbeitrag zur Sozialversicherung um 25% zu mindern.
2. Das steuerliche Existenzminimum für Kinder und Erwachsene ist auf das gleiche Niveau zu  setzen.
3. Der Familienbruttolohn ist auf die Anzahl der Familienmitglieder aufzuteilen.
4. Kinder sind von indirekten Steuern zu befreien, denn das Existenzminimum darf nicht besteuert werden.

Eigentlich recht logische und einfache Anforderungen an eine familiengerechte Politik. Lesen wir mal, was Herr MdB Spatz, von der FDP dazu meint (Nachzulesen auf dem Portal abgeordnetenwatch.de):

… Ich bitte Sie zur Kenntnis zu nehmen, dass – gerade weil wir im Bereich Familie dringenden Handlungsbedarf gesehen haben – zum Veranlagungszeitraum 2010 der Kinderfreibetrag bzw. das Kindergeld erhöht wurden. In diesem Sinne haben wir uns trotz der angespannten Haushaltslage dazu entschlossen, die Investitionen zur dringend notwendigen Entlastung der Familien zu verabschieden. Wir stellen dazu Mittel im Gesamtvolumen von ca. 4,6 Milliarden Euro bereit. Angesichts dieser Zahlen halte ich Ihre Kritik für schlichtweg überzogen. Selbstverständlich muss man darüber diskutieren, wie die Interessen von Arbeitnehmern mit und ohne Familie in einen sinnvollen – oder in Ihren Worten: fairen- Ausgleich gebracht werden können. Die von Ihnen gemachten Vorschläge tragen dazu aber sicherlich nicht bei. Aufgrund Ihrer Radikalität und Einseitigkeit ist ihre Umsetzung von vornherein ausgeschlossen. …

„Einseitig“ und „radikal“, so sieht Herr Spatz die oben genannten vier Punkte, die aus meiner Überzeugung zu einer dramatischen Verbesserung der Situation von Familien in Deutschland führen können. Wie sehen Sie das?

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Über Wolf Michael

Interested in politics, especially everything, that covers the situation of families in Germany.
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